Beispiel-Session #1

Die Protokollstruktur von Remote Viewing ist so angelegt, dass man in den ersten drei Stufen sehr allgemeine, grundlegende und meistens sensorische Eindrücke bekommt. Diese können nichtsdestotrotz ein (teilweise deutlich) erkennbares Abbild des Zieles wiedergeben.

Dieses wird an folgendem Beispiel verdeutlicht.

In der Stufe 1 erzeugt man in sogenanntes Ideogramm, welches einen oder mehrere Archetypen wiederspiegelt (Archetypen sind z. B.: Land, Wasser, Energie, künstlich, natürlich, Bewegung, etc.). Man fährt dieses Ideogramm mit dem Stift entlang und schreibst alle Eindrücke auf (Bild, links).

In der Stufe 2 beschreibt man alle sensorischen Eindrücke, nach Kategorien geordnet (visuell, Texturen, Geruch, Geschmack, etc.; Bild, 2. Blatt von links).

In der Stufe 3 werden die bisher gewonnenen Eindrücke räumlich verteilt und eine Skizze angefertigt (Bild, 2. Blatt von rechts).

RV Session – Yellowstone

Vergleicht man die Skizze inkl. der Beschreibungen mit der Aufgabenstellung (Beschreibe den Yellowstone Nationalpark zum Zeitpunkt XY; Bild, rechts) sind Elemente aus der Stufe 3 eindeutig in den Fotos wieder zu finden. Auch die emotionalen Eindrücke des Viewers, sogenannte AI’s, wie „Freiheitsgefühl“ [Stufe 2] und „Naturpanorama – sehr entspannend“ [Stufe 3] entsprechen dem Zielgebiet, so wie es die meisten Menschen empfinden würden. Interessant ist auch der ‚Geschmack‘ in Stufe 2: AI-„beiße auf Granit“, welches wie eine reale Sinnesempfindung empfunden und deklariert wurde.

Man muss sich aber nun bewusst machen, dass der Viewer die Fragestellung nicht kennt. Er folgt dabei nur der Protokoll-Struktur und seinen Eindrücken und schreibt diese im Moment des Empfindens auf.

Man erkennt, dass schon in den ersten Stufe des Remote Viewing Protokolls wertvolle Informationen erzeugt werden, welche teilweise ausreichen, um eine Fragestellung zu beantworten (s. Beispiel-Session #2).